MIT DEM HERZEN AUF DEM BERG UND IM BERGWERK
30. TREFFEN DER BERGBAUSTÄDTE UND -GEMEINDEN DER TSCHECHISCHEN REPUBLIK 19. EUROPÄISCHER KNAPPEN- UND HÜTTENTAG
12. – 14. Juni 2026, Příbram
Anmelden13. May 2026
Programm des Bergbaumuseums Příbram
Am Samstag, den 13. Juni von 16.00 bis 18.00 Uhr, wird das Bergbaumuseum Příbram in den Räumen der Grube Anna die Atmosphäre einer mittelalterlichen Bergbausiedlung wiederbeleben. Die Besucher können traditionelle Handwerke wie Goldwaschen, die Herstellung von Hanfseilen, die Arbeit eines Grubenschmieds oder die Herstellung von Lederwaren kennen lernen. Auch das Versiegeln von Dokumenten aus dieser Zeit wird demonstriert. Schüler der Grundschule Březové Hory werden ein Theaterstück aufführen.
Den Höhepunkt des Programms bildet die Eröffnung der Ausstellung "Aus der Geschichte von Příbram und dem Bergbau im Werk von Jan Čaka".
In der Ausstellung wird die Geschichte des Bergbaus in Příbram von der Vorgeschichte bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Werk des Schriftstellers, Grafikers und Kenners der Region Jan Čaka dargestellt. Die Ausstellung wird am Samstag, den 13. Juni um 16 Uhr offiziell eröffnet.
Sie wird bis zum 31. Oktober jeweils samstags und sonntags von 9 bis 17 Uhr zu sehen sein. Eine Ausnahme bildet das Wochenende vom 27. und 28. Juni, an dem die Ausstellung aus technischen Gründen geschlossen ist.
Jan Čaka
(* 12. Juni 1929 in Prag † 2. September 2018 in Příbram)
Künstler und Schriftsteller
Jeder Mensch hat eine Heimat, eine Region, die er sehr gut kennt und in der er sich wohlfühlt. Für Jan Čaka war dieser Ort die Bergbaustadt Příbram, deren Ehrenbürger er 2009 wurde, und die umliegende Region Brdy mit ihren vielen interessanten Lokalitäten. Jan Čák verdanken wir ein umfassendes und zutiefst beeindruckendes Bild der hiesigen Landschaft in Bezug auf Geografie, Geschichte, Ethnografie, Kunst und andere Aspekte sowie die Bergbautraditionen. In seinem Werk trifft also künstlerisches Talent auf die Kunst des Erzählens, angetrieben von der lebenslangen Leidenschaft des Autors für die Schönheit der Vergangenheit und für das Erfassen der Probleme der Gegenwart.




























