2. March 2026

Příbram-Kindergartenkinder werden zu Permoniten

Die Stadt Příbram ist eine alte Bergbaustadt, in der die Anfänge des Bergbaus, insbesondere in Březové Hory, Hunderte von Jahren zurückreichen. An diese Geschichte können wir während des Bergbaufestes am 12. und 14. Juni erinnern.

In der ersten Junihälfte finden in Příbram Bergbaufeste statt, die mit dem 30. Treffen der Bergbaustädte und -gemeinden der Tschechischen Republik und dem 19. Europäischen Tag der Berg- und Hüttenleute verbunden sind. An den von der Stadt organisierten Feierlichkeiten beteiligen sich auch ihre Trägerorganisationen, die Gilde der Příbramer Berg- und Hüttenleute, das Bergbaumuseum Příbram, die Příbramer Schulen und Vereine. Wie schon bei den Feierlichkeiten vor zehn Jahren können wir uns auf die kleinen Permons freuen, in die sich die Kindergartenkinder von Pribram verwandeln werden.

"Die Schulen von Příbram sind auch an der Organisation der Veranstaltung beteiligt, zu der wir mehr als tausend Mitglieder von Bergbau- und Hüttenverbänden nicht nur aus der Tschechischen Republik erwarten, und zwar auf allen Ebenen. Während die Gymnasiasten zu den Mitgliedern des Realisierungsteams gehören, werden die Kinder aus den Pribramer Kindergärten Kunstwerke schaffen und als Permoniten verkleidet an den feierlichen Umzügen teilnehmen, so wie sie es vor zehn Jahren bei der Feier des 800. In diesem Jahr wird die Bergbaugeschichte der Stadt sowohl in den Kindergärten als auch in den Grundschulen stärker thematisiert werden", so Bürgermeister Jan Konvalinka.

Es sei daran erinnert, dass die erste schriftliche Erwähnung des Bergbaus im Birkengebirge auf das Jahr 1311 zurückgeht. 1875 wurde in der Grube Vojtěch zum ersten Mal in der Welt der Weltrekord von 1.000 Metern vertikaler Tiefe einer Schachtgrube mit einem einzigen Förderseil erreicht.

Ende des 19. Jahrhunderts, im Jahr 1892, brach in der Grube Marie ein Feuer aus, bei dem 319 Bergleute ums Leben kamen - eine Katastrophe, die damals die größte Bergbaukatastrophe der Welt war und zur Einführung umfangreicher Sicherheitsmaßnahmen führte. Der Abbau von Silber- und Bleierzen wurde 1978 eingestellt. Das meiste Silber wurde 1898 gefördert, nämlich 39,5 Tonnen. Die Silberproduktion in den 1880er und 1890er Jahren im Bergwerk Příbram machte etwa 60-80 % der gesamten österreichisch-ungarischen Produktion aus. Bei der Bleiförderung waren es 30-35 % der Reserven der Monarchie.

Neben der Gewinnung dieser Erze ist Příbram auch für den Uranabbau bekannt, der in der Region Příbram zwischen 1949 und 1991 stattfand.

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