MIT DEM HERZEN AUF DEM BERG UND IM BERGWERK
30. TREFFEN DER BERGBAUSTÄDTE UND -GEMEINDEN DER TSCHECHISCHEN REPUBLIK 19. EUROPÄISCHER KNAPPEN- UND HÜTTENTAG
12. – 14. Juni 2026, Příbram
AnmeldenSchlösser Točník und Žebrák
Das Ende des felsigen Bergrückens des Burgbergs, wo der Weg endet und zurückführt (Točník), war schon in prähistorischer Zeit von unseren Vorfahren bewohnt. Die damaligen Bewohner gruben im Vordergrund einen Teich als Wasserzisterne. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts stand auf dem höchsten Punkt des Felsenkamms ein kleines Jagdhaus, zu dem auch der heutige Turm gehörte. Nach 1395, als die untere Burg Žebrák abbrannte, ließ Václav IV. an dieser Stelle den Sitz der böhmischen und römischen Könige errichten. Die neue Burg ist der letzte böhmische Burgtyp, bei dem die Verteidigungselemente zugunsten von Wohnzwecken zurückgedrängt wurden und der auf der Grenze zwischen einer Burg und einem Schloss (hradozámek) steht. Die Burg wurde nicht von außen erobert, sondern von den Einheimischen, die hier während des Dreißigjährigen Krieges vor den Schweden Zuflucht suchten, von innen zerstört. Seit dem 18. Jahrhundert zieht die Burgruine Besucher zu romantischen Spaziergängen an.




